Ein Rekordjahr für die Geburtshilfe

Geburtenzahlen an den GFO Kliniken Südwestfalen erreichen 2022 Höchstwerte

Die Geburtshilfe der GFO Kliniken Südwestfalen blickt auf ein Rekordjahr zurück. Insgesamt wurden an beiden Standorten der Kliniken im Jahr 2022 1404 Kinder zur Welt gebracht. Im Jahr 2021 waren es 1221 Geburten in den Krankenhäusern in Olpe und Altenhundem gewesen. Damit haben in den beiden Häusern im vergangenen Jahr 183 Babys mehr das Licht der Welt erblickt als im Jahr davor (+14 Prozent).

Am Standort St. Martinus-Hospital gab es im vergangenen Jahr 863 Entbindungen und damit 87 mehr als 2021 (776/+11,2 Prozent). Dr. Jürgen Schwickerath, Chefarzt der Frauenklinik am St. Martinus-Hospital ordnet diesen Rekordwert ein: „Wir haben sicherlich bezüglich der Steigerung der Geburtenanzahl auch von der Schließung der Geburtshilfe am Krankenhaus in Attendorn profitiert. Wobei man nicht vergessen sollte, dass wir im Jahr 2017 gegenüber 2016 eine beachtenswerte Steigerung von 120 Geburten auf 796 zu verzeichnen hatten und seitdem mit der Geburtenrate konstant bei 750 lagen.“ Dennoch sei diese nun erreichte Zahl von 863 Kindern, die im Olper Krankenhaus das Licht der Welt erblickt haben, eine Rekordzahl für die Kreisstadt.

Dr. Jürgen Schwickerath: Das Team ist der Garant für die hohe Geburtenrate

Der Chefarzt weiß auch, wem er diese hohe Geburtenzahl zu verdanken hat: „Als Garant für die hohe Geburtenrate sehe ich primär die Arbeit unserer Hebammen im Kreißsaal an. Sie vermitteln mit ihrem empathischen Engagement eine ausgesprochen positive, familienorientierte und fast häusliche Atmosphäre. Dies wird mir immer wieder aus den lobenden Rückmeldungen der jungen Familien bestätigt. Die dort begonnene neue familiäre Bindung wird dann auf der Mutter-Kind-Station - auch in Bezug auf die vielen Familienappartements, die wir anbieten -, eins zu  eins fortgesetzt. Dies sind die Garanten dafür, dass die Familien uns auch von etwas weiter weg für dieses sehr emotionale Ereignis zu uns kommen.“

Laut Schwickerath haben die Ärzte die Verantwortung, „mehr im Hintergrund die Arbeit der Hebammen zu unterstützen und falls notwendig mit unserer Kompetenz für ein glückliches und zufriedenes geburtshilfliches Ergebnis und Erlebnis zu sorgen“. Daher sei es auch so wichtig, dass am St. Martinus-Hospital immer und zu jeder Zeit ein geburtshilfliches Ärzteteam vor Ort sei und sofort tätig werden könne.

Dr. Jürgen Schwickerath. Foto: GFO Kliniken Südwestfalen

Dr. Hani Ibrahim, Leiter der Geburtshilfe am St. Josefs-Hospital Lennestadt, blickt ebenfalls zufrieden auf die hohen Geburtenzahlen: „Dass es zu so einem Geburtenanstieg in unserem Haus gekommen ist, freut uns natürlich alle sehr.“

Auch er sieht in der Schließung der Geburtshilfe der Helios-Klinik in Attendorn zum 1. November 2021 einen Grund dafür, dass so viele Kinder im Altenhundemer Krankenhaus das Licht der Welt erblickt haben: „Somit wird die Auswahl einer geburtshilflichen Abteilung in unserem Gebiet immer geringer und unser Einzugsgebiet immer größer. Aber sicherlich auch die guten Bewertungen von Frauen die bereits Kinder in unserer Klinik zur Welt gebracht haben, und diese weitertragen, kommt uns zugute.“

Dr. Hani Ibrahim: Frauen bekommen Sicherheit und Erfahrung übermittelt

Ein wichtiger Grund ist aber auch für Dr. Ibrahim das Team: „Unsere Priorität ist es, familienorientiert zu arbeiten. Wir legen sehr viel Wert darauf, eine Eins-zu-eins-Betreuung durch unser sehr freundliches Personal zu gewährleisten. Hier gibt es immer wieder positive Rückmeldungen der Wöchnerinnen. Durch unser kompetentes Fachärztemodell mit neuen Ärzten und neuen Hebammen ist uns möglich, den Frauen Sicherheit und Erfahrung zu übermitteln. Dadurch merken die Frauen, dass sie die richtige Entscheidung getroffen haben, ihr Kind im St. Josefs-Hospital zur Welt zu bringen. Wir hoffen, auch in Zukunft viele Frauen in unserem neu gestalteten Kreißsaal begrüßen zu dürfen.“


Das Team der Geburtshilfe am Altenhundemer Krankenhaus verzeichnet für das vergangene Jahr 541 Geburten, 2021 waren es 445 und damit 96 weniger gewesen (+21,6 Prozent).

Dr. Hani Ibrahim. Foto: GFO Kliniken Südwestfalen

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