Schulterschmerzen? Wir können helfen!

Wenn Schulterschmerzen die alltäglichen Bewegungen beeinträchtigen, wird schnell klar, wie häufig das Schultergelenk selbst bei einfachen Handhabungen eingesetzt wird. Betroffen sind vor allem Patienten, die beruflich oder privat viel Überkopfarbeiten verrichten. Aber auch bei einigen Sportarten treten gehäuft Verletzungen der Schulter auf wie z. B. beim Tennis, Klettern und Schwimmen. In anderen Fällen bauen sich auch ohne eine Verletzung allmählich heftige Schulterschmerzen auf.

Doch woher kommen die Beschwerden? Mit welchen Untersuchungen kommt man der Ursache auf die Spur? Ist der Grund der Schmerzen gefunden, kann er gezielt behandelt werden. Bei der Behandlung kann in vielen Fällen auf einen operativen Eingriff verzichtet werden! Die Klinik für Orthopädie und Unfallchirurgie am St.-Josefs-Hospital Lennestadt engagiert sich seit Jahren in der Behandlung von Schulterbeschwerden. In einem Vortrag am Donnerstag, 22.9.2022, um 16.00 Uhr in der Cafeteria des St.-Josefs-Hospitals Lennestadt erläutert Dr. Jürgen Bong, Chefarzt der Abteilung, Untersuchungstechniken und das ganze Spektrum der Behandlungsmaßnahmen bei Schultererkrankungen. Aus der Erfahrung der Sprechstunde heraus erläutert er die gängigsten Schultererkrankungen, wie Schultersteife, Engpasssyndrom, „Kalkschulter“ und Risse in der Schultersehne. So erklärt Dr. Bong laienverständlich einerseits, mit welchen Maßnahmen die Erkrankungen ohne Operation behandelt werden können. Andererseits veranschaulicht er, wie in einer Schlüssellochtechnik Schultereingriffe zu einer Beschwerdelinderung eingesetzt werden.

Was aber, wenn nichts mehr geht und der Schultergelenkverschleiß sehr stark fortgeschritten ist? Wenn gelenkerhaltende Maßnahmen nicht mehr möglich sind, demonstriert im zweiten Teil des Infonachmittags Abdalla Misbah, leitender Oberarzt der Chirurgischen Klinik am St.-Josefs-Hospital Lennestadt, die verschiedenen Modelle, die in der Schulterendoprothetik zum Einsatz kommen. Insbesondere durch den Einsatz der neueren Prothesentypen werden die Beschwerden deutlich verbessert und die Beweglichkeit kann gesteigert werden.

Bei der Behandlung der Schultererkrankungen und der Einschränkungen nach einem Eingriff stellt die Krankengymnastik einen Eckpfeiler der Therapie dar. David Meiworm, Leiter der Physiotherapie und physikalischen Therapie am Standort Lennestadt, stellt nicht nur die Möglichkeiten der Physiotherapie dar, sondern vermittelt auch praktische Tipps.

Im Anschluss an die Vorträge bietet sich den Besuchern die Gelegenheit, mit den Referenten ins Gespräch zu kommen. Die Veranstaltung ist kostenlos, eine Anmeldung ist nicht erforderlich.
Die Veranstaltung erfolgt unter Einhaltung der 3-G-Regeln.

 

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