Zahl der Covid-19-Patienten im Klinikum hoch

„Die Zahl der Covid-Fälle im St. Martinus-Hospital ist weiterhin sehr hoch, obwohl seit letzter Woche zusätzlich auch in Attendorn und Lennestadt Patienten aufgenommen werden“ berichtet KHS-Geschäftsführer Dr. Gereon Blum. „Es ist wichtig, dass wir unsere Maßnahmen zum Schutze der Patienten und Mitarbeiter weiter aufrecht erhalten- gerade in einer Zeit, in der politisch weitere Öffnungen geplant sind, die möglicherweise eine Verbreitung des Virus begünstigen. Noch haben wir Ressourcen – aber diese gilt es zu schützen.“

Vorübergehend wird deshalb auf Bitte der Bezirksregierung Arnsberg auch das Routineprogramm reduziert, „damit unsere Mitarbeiter auch einmal Luft holen können und wir unsere Reserven nicht ausreizen müssen“ sagt Pflegedirektor Tobias Quast.

Folgende Regelungen gelten weiterhin bzw. werden neu umgesetzt

  • Alle geplanten Sprechstunden werden verschoben. Notfälle werden jederzeit behandelt, nach Möglichkeit mit telefonischer Voranmeldung. Die Patienten werden darum gebeten, einen Nachweis über einen negativen Corona-Test, der nicht älter ist als 24 Stunden, mitzubringen – alternativ erfolgt die Testung im Klinikum.
  • Patientenbesuche sind weiterhin nur in Ausnahmesituationen möglich; die Entscheidung hierüber obliegt dem Arzt/der Ärztin. Hier ist ebenfalls ein negativer Schnelltest Voraussetzung
  • Soweit möglich werden planbare Eingriffe ohne zeitliche Dringlichkeit verschoben.
  • Patienten und Mitarbeiter werden weiter regelmäßig getestet. „Dies gilt auch für bereits Geimpfte“ erklärt Blum. „Die Erfahrung hat uns gezeigt, dass die Impfung zwar gut schützt und zu einem milderen Krankheitsverlauf führen kann – wie alle anderen Impfungen auch kann sie aber nicht zu 100% vor einer Infektion schützen.“

 Die Maßnahmen gelten zunächst für die Dauer einer Woche, danach wird neu entschieden.

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