Leistungsspektrum der Praxis

  • Allergologie (Prick-, Intracutan-, Scratchtests, nasale Provokation, Rhinomanometrie, allergenspezifische Immuntherapie / SIT) - Prick- Tests und Bluttests sind kein Beweis einer Allergie! Eine auffällige Reaktion im Allergietest darf ohne weitere Informationen nicht als Allergie gedeutet werden! Zur Einschätzung des Allergietests bedarf es immer der Krankengeschichte.
  • Stimmstörungen/Heiserkeit (flexible transnasale und starre Kehlkopfendoskopie, Stroboskopie)
  • Kindliche Sprech-/ Sprachstörungen, Auditive Verarbeitungs- und Wahrnehmungsstörungen (AVWS)
  • Hörstörungen (subjektive und objektive Hördiagnostik, Hörnervendiagnsotik, Hörgeräteverordnung/-überprüfung, Infusionstherapie, intratympanale Kortisontherapie)- Beim Hörsturz ist eine zeitnahe Infusionstherapie empfehlenswert. Die HNO- Leitlinien empfehlen bei erfolgloser Infusionstherapie die Durchführung einer intratympanalen Kortisontherapie (www.awmf.org/leitlinien).
  • Neugeborenen- Hörscreening (Otoakustische Emissionen, BERA-Schwellenbestimmung, ggf. in Sedierung)
  • Schwindel (kalorische Prüfung/ Videonystagmographie, BERA-Topodiagnostik, Otolithenbefreiungsmanöver), als Wahlleistung: Video- Kopfimpulstest (vKIT), Messung der vestibulär evozierten myogenen Potentiale (cVEMP und oVEMP), Messung der subjektiven visuellen Vertikale (SVV)
  • Schluckstörungen (fiberoptische Schluckprüfung/ FEES, Videoendoskopie, Aspirationsdiagnostik)
  • Schnarchen/ Schlafbezogene Atemstörungen (kardiorespiratorische Polygraphie, Alaxostent) -Der HNO- Arzt kann den Rachen, das Gaumensegel, den Zungengrund, den Kehldeckel und den Kehlkopf nur im Wachzustand beurteilen. Er kann jedoch nur Vermutungen anstellen, welche dieser Strukturen im Schlaf lärmend vibriert. Hilfreich zur genauen Einschätzung des Schnarchgeschehens und zur zielgenauen Vorbereitung einer Schnarchoperation ist die Medikamenten induzierte Schlafendoskopie (MISE). 
  • Muskuloskelettale Störungen im Kopf-Hals-Bereich (Chirotherapie, Triggerpunkttherapie, Atlas-Therapie nach Arlen, Diagnostik/ Therapie der Craniomandibulären Dysfunktion)
  • Hirnnervendiagnostik, u.a. Riech-/ Schmeckstörungen
  • Ultraschalluntersuchung (B-Scan) der Kopfspeicheldrüsen, der Nasennebenhöhlen, der Halsweichteile und der Schilddrüse
  • Feinnadelpunktion zur Tumordiagnostik
  • Kanülen- Management bei Patienten mit Luftröhrenschnitt; Wechsel von Stimmprothesen (Provox)
  • Kieferhöhlenspülung, Elektrokoagulation bei Nasenbluten, ohne Vollnarkose, etc.
  • Entfernung von Hauttumoren an Nase, Ohren, Hals und Gesicht, ggf. plastische Defektdeckung