Projekte

In den letzten Jahren wurden zahlreiche, erfolgreiche Projekte durchgeführt, die sich spürbar auf die Qualität der Versorgung sowie die Abläufe ausgewirkt haben. Mit der nachfolgenden Auflistung möchten wir Ihnen einen Auszug aus unserer Qualitätsmanagement-Arbeit geben.

Sicherheit
Es wurden zahlreiche Maßnahmen zur weiteren Erhöhung der Sicherheit im Krankenhaus ergriffen. So nehmen wir an der „Aktion Saubere Hände" teil, um das Risiko einer Krankenhausinfektion weiter zu verringern. Zusätzlich ist eine OP-Sicherheitscheckliste im Einsatz, die sich an den Empfehlungen der WHO orientiert, um das Risiko von Eingriffsverwechselungen auszuschließen. Ergänzend wurden entsprechend den Empfehlungen des „Aktionsbündnisses Patientensicherheit" Patientenarmbänder eingeführt, um Verwechselungen auszuschließen. Auch für das unwahrscheinliche Risiko einer Großschadenslage (z.B. Massenanfall von Verletzten) wurden umfassende Regelungen getroffen und Übungen abgehalten. Zu Beginn des Jahres 2014 startete in beiden Krankenhäusern ein sogenanntes CIRS (Critical-Incident-Reporting-System). Hier können alle Mitarbeiter anonym „Kritische Ereignisse" melden. Diese werden dann durch den CIRS-Verantwortlichen (Chefarzt) gesichtet und berufsgruppenübergreifenden Teams erarbeiten Verbesserungen.

Fort- und Weiterbildung
Im Bereich der Fort- und Weiterbildung wurden zahlreiche Maßnahmen ergriffen, um auch zukünftig als attraktiver Arbeitgeber wahrgenommen zu werden und sicherzustellen, dass Patienten von hochwertig qualifizierten Mitarbeitern betreut werden. So wurde für alle Mitarbeiter eine Online-Plattform mit Zugang zu wissenschaftlicher Fachliteratur freigeschaltet und die Stelle einer ärztliche Mentorin wurde geschaffen, die sich intensiv um die Einarbeitung neuer Kollegen kümmert. Durch regelmäßige Pflichtschulungen, z.B. zum Notfallmanagement (Reanimation) gewährleisten wir eine hohe Patientensicherheit.

Sturzmanagement
Ein Krankenhaus ist für einen Patienten eine fremde Umgebung und bei vorliegen bestimmter Risikofaktoren kann ein Sturzgefahr bestehen. Daher wurden auf der Basis der Empfehlungen des Nationalen Expertenstandards Sturzprophylaxe zahlreiche organisatorische Regelungen abgestimmt, Materialien beschafft und Schulungen durchgeführt. Als Ergebnis konnte eine erhöhte Sicherheit erzielt werden.

Veranstaltungsmanagement
In den letzten Jahren wurden deutlich mehr Veranstaltungen für Patienten, Interessierte und niedergelassene Ärzte angeboten. Die sehr positiven Rückmeldungen ermutigen uns, diesen Weg weiter zu gehen. Ein besonderes Angebot sind die sogenannten Pflegetrainer. Hier können sich Angehörigen für die Versorgung der Patienten in der häuslichen Umgebung qualifizieren lassen. Zusätzlich finden regelmäßig ein „Tag der offenen Tür" statt. Wir laden alle Interessierten ein, sich an diesen Tagen über unsere Leistungen zu informieren und mit uns ins Gespräch zu kommen.

Patientenfernsehen
Allen Patienten steht ein zusätzlicher TV-Kanal zur Verfügung. Neben dem interessanten Programm erhalten Patienten hierüber aktueller Informationen zu wichtigen Vorgängen im Haus.

Wissensmanagement
In einer komplexen Organisation wie einem Krankenhaus ist es von entscheidender Bedeutung, dass alle Mitarbeiter über relevante Vorgänge und Regelungen informiert sind. Daher wurde ein intelligentes Intranet entwickelt, über das Mitarbeiter jederzeit relevante Informationen abrufen können.

Belegungs- und Entlassungsmanagement
Die gute Qualität der Katholischen Hospitalgesellschaft Südwestfalen hat sich herumgesprochen. Daher ist unsere Klinik immer sehr gut belegt. Diese hohe Belegung stellt natürlich hohe Anforderungen an die internen Abläufe, daher wurde mit Ärzten und Pflegekräften das Projekt Belegungs- und Entlassungsmanagement gestartet. Ziel ist, den Aufnahme- und Entlassungsprozess noch effektiver für die Patienten zu gestalten.Ein wesentlicher Schritt zur weiteren Verbesserung war die Inbetriebnahme der Zentralen Aufnahme (ZA) am Standort Olpe.

Pflegestandard-Arbeitsgruppe
Pflege ist viel mehr als den Patienten Essen reichen und die Betten machen. Um modernste pflegewissenschaftliche Standards zum Wohle des Patienten umzusetzen, wurde eine Pflegestandard-Arbeitsgruppe ins Leben gerufen. In dieser Arbeitsgruppe erarbeiten Pflegemitarbeiter aus der Katholischen Hospitalgesellschaft Südwestfalen gemeinsam Umsetzungskonzepte. Ergänzend arbeitet eine Arbeitsgruppe „Umgang mit sterbenden Patienten" daran, die Patienten in dieser letzten Phase ihres Lebens sowie die Angehörigen in dieser schwierigen Situation entsprechend unsers christlichen Menschenbildes medizinisch und pflegerisch professionell aber vor allem auch menschlich zu begleiten.

Wundmanagement
Patienten werden häufig mit chronischen Wunden eingewiesen. Auch bei Operationen entstehen Wunden. Die Forschung hat ganz neue Verfahren der Wundversorgung und hervorragendes Wundversorgungsmaterial entwickelt. Diese stehen nun auch den Patienten in der Katholischen Hospitalgesellschaft Südwestfalen zur Verfügung. Die Beratung der Patienten wird durch eine speziell ausgebildete Wundmanagerin durchgeführt.

Qualitätssicherung im Labor
In deutschen Krankenhauslaboratorien gelten schon lange hohe Qualitätsstandards. Mit einer neuen Richtlinie hat die Bundesärztekammer die Qualitätsanforderungen weiter erhöht. Sofort wurde im Labor eine Projektgruppe ins Leben gerufen, die intensiv an der Erfüllung dieser Anforderung arbeiten. Damit wird auch zukünftig die Krankenhausbehandlung in der Katholischen Hospitalgesellschaft Südwestfalen auf qualitativ hochwertigste Laborergebnisse zurückgreifen können.